Fahrer Formel Mondial
Gestartet wird in originalen Formelwagen bis Baujahr 1990 und einem Hubraum zwischen 1300 und 1600 ccm.
Informationen zum Fahrer
persönliche Informationen - Geburtsjahr: 1957
- Wohnort: Coswig/Sa.
- Familienstand: verheiratet
- Größe: 1,81 m
- Gewicht: 76 kg
- Beruf: Dipl.-lng. für KFZ-Technik
- Betrieb: Autoservice Wilms
- aktiv seit: 1982 (Rallye); 1983 (Formelrennsport)
sportliche Leistungen - 1990 habe ich mit den drei Typen MT 77, ML89, und MB90 an den DDR-Meisterschaftsläufen und Rennen zum Pokal der Soz. Länder teilgenommen.
Ergebnisse: 3. Platz DDR-Meisterschaft 1989 Formel E bis 1300 ccm; 3. Platz DDR-Meisterschaft 1990 Formel E bis 1600 ccm - Anschließend bin ich bis 1996 erfolgreich in der Formel EURO und später Formel 2000 mit diesem Auto gefahren.
- Seit 2006 fahre ich mit diesem Auto in der Serie HAIGO und seit 2024 im aktuellen ADAC Historic Cup Ost (Nachfolge der HAIGO), dazu kommen regelmäßige Gaststarts im tschechichen Carbonia-Cup.
aktuelle sportliche Erfolge (seit 2006) - Renneinsätze: 192
- Pole-Positions: 72 (38%)
- Siege: 107 (56%)
- Podiumsplätze (ohne Siege): 56 (29%; 85=% gesamt)
- Schnellste Rennrunden: 70 (36%)
- Klassenwertung: 13x 1. Platz, 5x 2. Platz
- SLM- / HAIGO Wertung: 2x 1. Platz, 3x 2. Platz, 1x 3. Platz
- Uli-Melkus Pokal: 10x 1. Platz, 6x 2. Platz, 1x 3. Platz
- Meister der Meister / Pokal des ADAC Sachsen: 5x 1. Platz, 8x 2. Platz, 2x 3. Platz
Informationen zum Fahrzeug
aktuelles Fahrzeug Mein Fahrzeug vom Typ M 90 ist das letzte Rennauto von Ulrich Melkus aus dem Jahr 1990.
Ulli ist damit (erfolgreich!) seine letzten Rennen in Wunsdorf, Trier und auf dem Nürburgring gefahren.
Das Rennauto ist ein Prototyp, der Nachfolger des 1989´er Prototypen ML 89 und wurde von den selben Konstrukteuren unter Leitung von Ulrich Melkus entwickelt und gebaut.
Die Entwicklung erfolgte nach dem Reglement der im „Pokal der Soz. Länder“ gültigen Formel Mondial bis 1600 ccm, unter Beachtung der anwendbaren Sicherheitsvorschriften der damaligen FIA Formel 3.
Die Wendezeit fand im Auto seinen technischen Niederschlag.
Der vorgesehene IFA-VW- Motor (alternativ der bewährte Lada 1600 ccm - Motor) und das Getriebe von Dipl.Ing. Stefan Perner und Henrik Opitz entfielen.
Die BMW Motorsport AG unterstützte Ulrich Melkus mit der Lieferung eines Motors und eines Getriebes.
Das bedingte eine Neukonstruktion des Rennwagens im Heckbereich.
Motor und Getriebe wurden nunmehr als tragendes Element verwendet.
Im Jahr 2008 erfolgte eine Umrüstung auf das aktuelle HAIGO Reglement mit Lada Motor 2106/1600 ccm und 5-Gang Wartburg Getriebe (Perner/Opitz).Konstrukteure - Leitender Ingenieur: Dipl.-Ing. Ulrich Melkus
- Achskinematik: Dipl.-Ing. Frieder Kramer
- Vorderachse: Dipl.-Ing. Bernd Kasper
- Hinterachse: Dipl.-Ing. Nils-Holger Wilms
- Leiter Musterbau: Frank Nutschan
Die Aerodynamik wurde im Windkanal der TU Dresden unter Leitung von Dr. Siemens konzipiert und optimiert.
Informationen zum Fahrer
persönliche Informationen - 35 Jahre alt
- kommt aus Großkugel bei Leipzig
- Kfz Mechatroniker
sportliche Leistungen - Mehrerer Podeste
- ein Sieg 2024 in Brno
Informationen zum Fahrzeug
aktuelles Fahrzeug Estonia-25 vom verstorben Rennfahrer Klaus Tanzmann Geschichte des Fahrzeugs - Wurde 2010 von Klaus Tanzmann mit 2 weiteren Estonia-25 aus der Slowakei geholt
- aufwendig aufgebaut
- in der Auslieferungs-Lackierung aus dem Estonia Werk lackiert
Konstrukteure Estonia-Werk Pernu Informationen zur Fahrerin
persönliche Informationen - Die Tochter von Heinz Siegert
- Selbständige Friseurin in Leipzig
sportliche Leistungen - 3. Platz Carboniacup 2017 und mehrere Einzelsiege
- 2. Platz im ADAC Historic Cup Ost 2024 und mehrere Einzelsiege
- Mehrere Podestplätze in der laufenden Saison.
Informationen zum Fahrzeug
aktuelles Fahrzeug MT-77/3 Geschichte des Fahrzeugs - Modell 1977
- durch Unfall 1985 wurde es unter großer Hilfe Wolfgang Küther neu aufgebaut
- Teilnahme als Nationalkader am Pokal für Frieden und Freundschaft
- 3. Platz in der Einzelwertung 1987 und mehrmals Mannschaftssieger in der Nationalwertung
- 1989 letzter DDR Meister
- 2005 und 2006 Sieger der HAIGO und Ulli Melkus Pokal.
Konstrukteure Melkus, Thaßler weitere Bemerkungen - Nur Verwendung von Teilen aus sozialistischen Ländern
- Trabant-Hauptbremszylinder
- Motor: Lada
- Getriebegehäuse: Wartburg 311
- Bremssattel vorne: 353 Wartbug
- Bremssattel hinten: Polski Fiat
- Stoßdämpfer: B1000
- Bremsscheiben: Lada
Informationen zum Fahrer
persönliche Informationen - Aktiver Motorsport ab 1967
- Bergrennen Motorräder 1969 bis 1974
- Rallye-Meisterschaften der DDR alle Läufe
- Ab 1974-1991 Formel Meisterschaften DDR
- Nationalkader DDR Ostblockrennen
- Bis 2002 Tourewagenrennen DTC
- 24 Stunden Nürburgring
- Ab 2010 HAIGO Formel 1600
- Sportliche Ergänzung: Marathon und Triathlon
sportliche Leistungen 1990 Vizemeister DDR Formel Informationen zum Fahrzeug
aktuelles Fahrzeug Estonia 25 Geschichte des Fahrzeugs 1 Fahrer in Baltikum (Estland & Lettland) 1991-1993 

Melkus-Thaßler MT77-3 | Baujahr/EZ: 1977 Informationen zum Fahrer
persönliche Informationen - geboren 1980 in Leipzig
- wohnhaft in Panitzsch bei Leipzig
- ledig, keine Kinder
- angestellter Kfz-Technikermeister
- Sohn von Volker Worm (gest. 28.05.2018), ehemals aktiver Motorsportler in der DDR Formel Easter und Formel Mondial
sportliche Erfolge - mehrere Siege und Titel im Kart Amateursport
- aktiv in der HAIGO - ADAC Historic Cup seit 2010 auf Melkus MT 77
- 2010 bis 2011 Klasse FR11 Formel Easter, seit 2012 Klasse FR12 Formel Mondial
- 2010 Rookie of the Year (5. Platz Klasse Formel Easter)
- 2011 Meister Klasse Formel Easter, Gewinner Ulli Melkus Gedächtnispokal, 3. Platz Meister der Meister
- 2017 3. Platz Gesamtwertung Formel Mondial
- zahlreiche Siege und Podestplätze
- Aktiv im Simracing seit 2006 mit mehreren Meisterschaftserfolgen & unzähligen Siegen und Podestplätzen
- Highlights:
- 2007 - Meister der WTCC-DLM auf BMW E90 320si WTCC
- 2025 - Meister des ADAC Historic Sim Cups Klasse FR12 Formel Mondial auf MT77
- 2025 - Meister des ADAC Historic Sim Cups Klasse Tourenwagen auf Lada 2105
Informationen zum Fahrzeug
aktuelles Fahrzeug SRG MT77-3 1600ccm Geschichte des Fahrzeugs Aktuelles Fahrzeug von Worm-Motorsport
Der von Worm-Motorsport gegenwärtig eingesetzte Formel MT 77 wurde bereits 1977 von dem damaligem Leipziger Rennwagenpilot Heiner Lindner gebaut. Das Fahrzeug stammt somit aus der ersten Serie des Rennwagens, der seinerzeit von einer ganzen Gruppe von Fahrern und Technikern neu entwickelt wurde und unter der Bezeichnung „Sozialistische Renngemeinschaft Melkus-Thaßler„
kurz SRG MT 77 an den Start gebracht wurde.
Mit diesem Auto mit der Startnummer 82 konnte Heiner Lindner auf Anhieb das bei strömendem Regen stattfindende Sachsenringrennen 1977 gewinnen, in den Folgejahren 1978 und 1979 konnte er diesen Erfolg an gleicher Stelle wiederholen und wurde in beiden Jahren mit diesem Fahrzeug auch DDR-Meister.
Ab Mitte 1981 wurde der Wagen unter der Nr. 86 vom Ilmenauer Wolfgang Wöhner zum Einsatz gebracht, der damit bis zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn 1985 mehrfach sehr gute Plätze in der DDR-Meisterschaft und in den Pokalläufen erzielen konnte.
1986 startete der Wagen mit seinem neuen Besitzer Bernd Rauscher in der DDR-Meisterschaft, nach der Rennsaison des gleichen Jahres ging das Auto an den Motorsportclub Kraftverkehr Leipzig. Der MC KVL setzte das Auto zunächst in der Leistungsklasse II mit dem Fahrer Jürgen Schaffert ein, 1988 wurde das Fahrzeug dann an Volker Worm übergeben, der damit insbesondere von 1991 bis 1994 in der Formel EURO viele Podestplätze erringen konnte.Insgesamt wurden mit diesem Rennwagen auf den Strecken der DDR 23 Podestplätze errungen, allein am Sachsenring wurden mit diesem Auto fünf Siege eingefahren.
Dazu kommen unzählige gute Platzierungen im Pokal der sozialistischen Länder und nach der Wende in der Formel Euro. Auch der letzte Einsatz im Herbst 1994 am Nürburgring endete mit einem ersten Platz. Nach diesem letzten Sieg war das Fahrzeug lange Zeit abgestellt, wurde dann von Grund auf restauriert und befindet sich seit März 2010 wieder im aktiven Renneinsatz.
Konstrukteure Entwickelt von der Sozialistische Renngemeinschaft, führend unter Ulli Melkus und Hartmut Thaßler.
Gebaut von Heiner Lindner 1977. Restauriert und weiterentwickelt seit 1988 bzw. 2010 von Volker und Tobias Worm.













