Nürburgring | 26. - 28. Juni

Datum 26. - 28. Juni 2026
Strecke Nürburgring
Streckenlänge 5.148 m
Anschrift der Strecke Otto-Flimm-Straße
53520 Nürburg
Webseite der Strecke www.nuerburgring.de
RahmenveranstaltungADAC Racing Weekend

 

  • Starke Leistungen und packende Duelle beim zweiten Saisonwochenende des ADAC Historic Cup Ost am Nürburgring

    Erstellt von Paul Krause (Text) & Stefan Lorse (Bilder) | |  

    Hitze und Regen machten den Nürburgring gewohnt anspruchsvoll +++ Unbehaun, Wilms, Siegert und Kaute siegten

    Nürburgring. Unter wechselhaften Bedingungen zeigte sich der Nürburgring am vergangenen Rennwochenende des ADAC Historic Cups von seiner besonders reizvollen Seite. Heiße Temperaturen wechselten sich mit immer wieder einsetzendem Regen ab und stellten Fahrer wie Teams vor große Herausforderungen. Die einzigartige Kulisse der Traditionsstrecke in der Eifel verlieh dem Geschehen beim ADAC Racing Weekend dabei einmal mehr einen ganz besonderen Charakter.

    Trotz der anspruchsvollen Bedingungen herrschte im Fahrerlager durchweg eine hervorragende Stimmung, geprägt von Motorsport-Leidenschaft und großer Vorfreude auf die Rennen. Vor dieser Atmosphäre bot das zweite Wochenende des ADAC Historic Cup Ost beste Voraussetzungen für spannenden historischen Rennsport.

    Hitzeschlacht am Samstagmittag in den ersten Rennen des Wochenendes 

    Von der Pole Position bei den Tourenwagen gestartet, konnte sich Nico Unbehaun gemeinsam mit Lukasz Janiak direkt nach dem Start vom restlichen Feld absetzen. In der ersten Runde lieferten sich die beiden Spitzenreiter einen engen und spannenden Zweikampf um die Führung. Im weiteren Rennverlauf setzte sich Unbehaun an der Spitze fest und kontrollierte das Geschehen souverän. Hinter den Führenden gab es keine Positionsveränderungen, sodass das Feld in der gleichen Reihenfolge ins Ziel kam, wie es gestartet war und Thomas Roth seinen dritten Platz erfolgreich verteidigen konnte.

    Im ersten Formel-Rennen des Wochenendes setzte sich Nils-Holger Wilms direkt nach dem Start vom Feld ab. Tobias Worm machte noch vor der ersten Kurve drei Positionen gut. Insgesamt verlief der Start jedoch eher ruhig. Bereits in der dritten Runde lag Worm schon auf dem dritten Platz, war jedoch zu weit von der auf Platz zwei liegenden Jeanette Siegert entfernt, um noch angreifen zu können. Für Dirk Bötcher endete das Rennen rund sechs Minuten vor Schluss vorzeitig. Ein Aufhängungsschaden zwang ihn zur Aufgabe. In den letzten drei Minuten entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen Jens Wilke und Sophia Hachmeister, bei dem beide bis zur Ziellinie um ihre Position kämpften. Wie schon zum Saisonauftakt in Brno sicherte sich Nils-Holger Wilms den Sieg. Jeanette Siegert fuhr auf den zweiten Platz. Direkt dahinter folgte Tobias Worm, der sich nach einer spannenden Aufholjagd den dritten Platz in der 1600-ccm-Klasse sicherte. In der 1300-ccm-Klasse setzte sich Easter Jens Kaute vor Hartmut Heidike durch dicht gefolgt von Sophia Hachmeister.

    Nach extremen Regen am Samstagabend folgte der etwas kühlere Sonntag, der für spannende zwei Rennen sorgte

    Der Start des Formel-Rennens verlief sauber doch bereits in der zweiten Runde schied Jan Köcher aufgrund eines technischen Defekts aus. Dadurch wurde eine Full Course Yellow (FCY) ausgelöst. Beim Restart auf der Start-Ziel-Geraden konnte Jeanette Siegert direkt zu Nils-Holger Wilms aufschließen und setzte nach der Kurzanbindung zum Angriff an. Kurz darauf erlitt Nils-Holger Wilms jedoch einen Defekt direkt nach der Kurve in Richtung des Schumacher-S und musste das Rennen aufgeben. Mit noch drei Minuten auf der Uhr setzte Hartmut Heidicke in Kurve 1 einen Angriff gegen Jens Kaute und konnte ihn zunächst erfolgreich überholen. Kaute konterte wenig später und eroberte sich die Position wieder zurück. Jeanette Siegert behauptete anschließend die Führung bis ins Ziel und sicherte sich den Rennsieg. Dahinter folgten Tobias Worm auf dem zweiten und Philipp Pippig auf dem dritten Platz. In der FR11-Klasse holte sich Jens Kaute den Sieg, gefolgt von Hartmut Heidicke und Dirk Böttcher.

    Bei den Tourenwagen setzte sich Nico Unbehaun, von der Pole Position gestartet, gemeinsam mit Lukasz Janiak direkt nach dem Start vom restlichen Feld ab. In der ersten Runde fuhren beide an der Spitze, ohne dass es zu größeren Positionsveränderungen kam. Im weiteren Rennverlauf behauptete Nico Unbehaun die Führung und brachte diese sicher bis ins Ziel. Auch hinter den beiden Führenden blieb das Feld weitgehend unverändert, sodass die Fahrer in derselben Reihenfolge die Ziellinie überquerten, in der sie das Rennen begonnen hatten. Über den dritten Platz konnte sich Thomas Roth freuen.

    Nächste Rennen Mitte August in Oschersleben

    Insgesamt bot das zweite Rennwochenende des ADAC Historic Cup Ost am Nürburgring abwechslungsreichen und hochklassigen historischen Motorsport, bei dem sich die Fahrer trotz extremer Wetterwechsel eindrucksvoll behaupteten. Sowohl in den Formel- als auch in den Tourenwagenklassen zeigten sich klare Favoriten, gleichzeitig sorgten enge Positionskämpfe und technische Ausfälle für zusätzliche Spannung. Die Mischung aus Hitze, Regen und anspruchsvoller Strecke verlangte den Teams alles ab und machte das Wochenende zu einer echten Bewährungsprobe. Mit wichtigen Punkten für die Meisterschaft im Gepäck richtet sich der Blick nun auf das nächste Rennwochenende Mitte August in Oschersleben. Auf der technisch anspruchsvollen Motorsport Arena dürfen sich Fahrer und Fans erneut auf packende Rennen und enge Entscheidungen freuen.

    Alle Infos zum ADAC Historic Cup Ost auf dem Nürburgring gibt es hier.

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